Wie können wir als Gesellschaft benachteiligte junge Menschen unterstützen?
Kinder und Jugendliche, die von psychischer Erkrankung betroffen sind - weil sie selbst stark belastet sind oder ein Familienmitglied erkrankt ist - fallen oft durch das Raster: Sie erhalten erst sehr spät oder gar nie die notwendige Unterstützung. Hinzu kommt: Psychische Erkrankungen sind unsichtbar, deshalb wird oft weggeschaut.
Dabei können schon kleine Hilfen Großes bewirken: eine zuverlässige Person außerhalb der Familie, ein offenes Ohr, ein Ferienprogramm gemeinsam mit anderen betroffenen Kindern. Manchmal braucht es aber auch einen mutigen großen Schritt, zum Beispiel in ein neues Zuhause bei einer Pflegefamilie.
Genau an diesen Punkten setzt unsere Arbeit an:
- Wir vermitteln Patenschaft für Kinder, deren Eltern von psychischer Erkrankung betroffen sind.
- Wir suchen ein neues Zuhause für Kinder und Jugendliche, die nicht mehr in ihrer Ursprungsfamilie leben können.
- Wir setzen auf Prävention durch spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche.
- Wir leisten Aufklärungs- und Antistigma-Arbeit. Unser Ziel: eine Gesellschaft, in der es selbstverständlich ist, über psychische Belastungen zu sprechen.
