Projekt „kompass.sozial“
Mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds stärkt das Projekt kompass.sozial die Beschäftigungsfähigkeit und Teilhabechancen von Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Eine Teilnahme am ESF-Projekt im ZAK ist nur durch eine laufende AGH-Maßnahme über das Jobcenter möglich.
Mit der Arbeitslosigkeit gehen häufig komplexe Problemlagen einher, die den Wiedereinstieg in Arbeit verhindern oder scheitern lassen. Im Mittelpunkt des Projekts steht eine ressourcenorientierte Begleitung und Unterstützung, die die Teilnehmenden in ihrer Lebenswelt abholt. In Einzelgesprächen oder kleinen Gruppen betrachten wir gemeinsam alle relevanten Lebensbereiche, decken individuelle Bedarfe auf und vernetzen passende Unterstützungsangebote.
Digital. Orientierung. Teilhabe.
Da Qualifizierung und Vermittlung in Arbeit nur bei stabilen Lebensumständen gelingen können, legt das Projekt einen besonderen Schwerpunkt auf die Sicherung von Wohnraum. Ein geschütztes Zuhause ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis und Voraussetzung für soziale Stabilität.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Projekts ist die Förderung digitaler Kompetenzen – wichtig für Behördenkontakte, Bewerbungen und gesellschaftliche Teilhabe. Durch individuelle Begleitung und praxisnahe Übungen stärken wir digitale Selbstständigkeit und ermöglichen aktive Inklusion.